|
Von dieser mittelalterlichen Stadtbefestigung, die
vermutlich Anfang des 15. Jahrhunderts angelegt
wurde, sind heute noch Teile der 5-6 m hohen
Stadtmauer mit Türmen und Wiekhäusern erhalten.
Das Wahrzeichen der Stadt der "Spremberger Turm"
war einst Teil des südlichen Stadttores und der
Münzturm diente vom 15. bis 17. Jahrhundert als
Münzprägestätte. Zahlreiche weitere Turmbauten
dokumentieren die Geschichte der Stadt.
Der Altmarkt, jahrhundertelang wichtigste
Handelsstätte der Stadt, bildet durch seine
Geschlossenheit und relative Einheitlichkeit noch
immer ein eindrucksvolles Ensemble. Stattliche
Bürgerhäuser mit ihren barocken Fassaden und
Gipfeln harmonieren gemeinsam mit schlichten
Traufenhäusern.
Auf dem Altmarkt wurde 1991 der Marktbrunnen
aufgestellt, welcher Darstellungen aus der
Cottbuser Stadtgeschichte zeigt.
Kirchen von Cottbus
Oberkirche
Die Oberkirche St. Nikolai ist ein gotischer
dreischiffiger Hallenbau mit Umgang. Die heutige
Form stammt größtenteils aus dem 15. Jahrhundert.
Nikolai war der Schutzheilige der Kaufleute und
Seefahrer. Heute noch finden im Umkreis der
Kirche, regelmäßig Märkte statt.
1661 wurde der kunstvolle 11 m hohe Altar des
Torgauer Bildhauers Andreas Schultze aufgestellt,
der im 2. Weltkrieg ummauert wurde, um ihn zu
schützen. Die Oberkirche, zeitweilig auch Deutsche
Kirche genannt, ist nicht nur architektonisch
bestimmend im Stadtbild, sondern ist auch immer
mit den Höhepunkten im gesellschaftlichen Leben
der Stadt verbunden, ob es sich dabei um
Siegesgottesdienste handelte oder Friedensgebete,
um Demonstrationen oder Festzüge, um
Wahlkundgebungen oder Hilfsaktionen.
Die Oberkirche ist kein Museum, obwohl man die
Orgeln besichtigen kann; und keine Konzerthalle,
obwohl man hier Konzerte erleben kann; kein
Tourismusobjekt, obwohl man die Aussichtsplattform
besteigen kann. Eine Begegnungsstätte von
Menschen, ein Ort innerer Einkehr mitten im
äußerlichen Treiben der Großstadt. Kantor Wilke
drückt es so aus: "Die Kirche ist ein Ort der
Stille, der Begegnung, der Kommunikation, der
Fragen, der Widersprüche, der Toleranz, der Armen,
der Kinder, der Suchenden, der Schwachen, der
Traditionen, der Visionen, der Experimente, der
vielfältigsten Sprachen und ein Ort der Verbindung
Mensch Gott
Mensch."
Klosterkirche
Nach dem Tod seines Vaters Fredehelm 1307 gründete
Richard von Cottbus ein Franziskanerkloster,
dessen Mittelpunkt die Klosterkirche darstellte.
Zum Kloster gehörte reichlicher Grundbesitz mit
den Dörfern Sandow, Brunschwig, Schmellwitz,
Ostrow, halb Döbbrick u. a.
Die Franziskaner, zu ihren Grundregeln zählt
Arbeit zum Wohle der Menschen, kamen aus
Südböhmen, wo sie Fischzucht kennengelernt hatten.
Sie legten im 15. Jahrhundert Fischteiche bei
Lakoma an und bauten die FOSSA (den Hammergraben),
wofür sie 50 Jahre benötigten. Sie lernten die
Sprache und Gebräuche der Wenden, die ihnen
halfen. "Wir kamen uns nah beim Bau der Fossa und
der Teiche. Ohne ihren Einsatz hätten wir es
schwerlich geschafft. Wir lernten von ihnen und
lehrten sie das Wort von oben, auch wie man Fische
züchtet."
Mit der Einführung der Reformation 1537 - Johannes
Briesmann war 1522 mit seinem Versuch gescheitert
- wurde die Kirche zur Pfarrkirche für die Sorben
der Umgebung. Daher stammt auch ihr Beiname
Wendische Kirche. Das Kloster wurde aufgelöst.
Reste der alten Klosterbauten wurden Mitte des 19.
Jh. abgerissen. Im Innern der Klosterkirche
befindet sich das älteste Kunstdenkmal von
Cottbus, die Grabplatte mit der Darstellung von
Fredehelm und Adelheid. Auf ihren Gewändern und
dem Schild erblicken wir den bekannten
Wappen-Krebs gleich dreimal. Ungewöhnlich für die
mittelalterliche Kunst ist die Geste des innigen
Umarmens. Und noch etwas Außergewöhnliches fällt
an diesem gotischen Backsteinbau auf: der
schlichte Kirchturm befindet sich im Südosten,
nicht - wie üblich - am westlichen Teil. Warum das
so ist, scheint noch nicht aufgeklärt.
In der Kultur von Cottbus ist die Klosterkirche
als Ort gehaltvoller Musikpflege bekannt.
Schlosskirche
Seit 1620 besteht in Cottbus eine deutsche
reformierte Gemeinde, die zunächst im Schloß ihren
Gottesdienst ausüben konnte. 1701 gründeten
französische Glaubensflüchtlinge eine
hugenottische Kolonie, die ihre eigene Gemeinde
besaß. Diese bekam das "wüste" Gelände der 1600
abgebrannten Katharinenkirche für den Bau einer
eigenen Kirche zugesprochen, der von 1707 bis 1714
erfolgte. Die neue Kirche wurde erst einmal nur
von den Hugenotten genutzt. 1757 jedoch, nach dem
Tode des letzten Geistlichen der "französischen
Gemeinde", vereinigten sich beide reformierten
Gemeinden. Ihr Gotteshaus wurde Schloßkirche
genannt, die 1870 ihren neugotischen Turm erhielt.
In den letzten Jahren der DDR wurde die Kirche zu
einem Zentrum ökumenischer Zusammenarbeit von
Protestanten, Katholiken und Methodisten. An der
Ostwand der Schloßkirche kündet ein Nagelkreuz von
der europaweit verbreiteten Bewegung um den
Gedanken der Versöhnung. Bei den deutschen
Luftangriffen vom 14. November 1940 war auch die
Kathedrale St. Michael in Coventry zerstört
worden. Aus drei Nägeln der verkohlten Trümmer
wurde ein Kreuz auf einem Holzstück geformt,
Symbol der Versöhnung und nicht der Rache. In
Deutschland gibt es 19 Nagelkreuzgemeinden, zu
denen die Schloßkirche seit 1984 gehört.
1990 erarbeiteten Vertreter aus dem gesamten
Bundesgebiet in diesem Cottbuser ökumenischen
Gemeindezentrum die Lebensregeln und die Satzung
des Coventry-Vereins, um den sich die
Nagelkreuzgemeinden in Deutschland
zusammenschlossen.
Die Worte des ehemaligen Cottbuser Pfarrers Helmut
Gröpler bedeuten ein Programm: "Die versöhnende
Botschaft aus Coventry soll Zukunft
haben."
Der Cottbuser Postkutscher
Wer kennt ihn nicht, den bekannten Zungenbrecher
"Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser
Postkutschkasten."
Obwohl es keinen verfügbaren Nachweis seiner
historischen Existenz gibt, hat er doch ein
gehöriges Quäntchen zur Bekanntheit der Stadt
beigetragen.
Seit der Zeit gedruckter Bildpostkarten wurde der
Cottbuser Postkutscher ein beliebtes Motiv,
welches mit dem Zungenbrecher so manchen ins
Stolpern brachte.
Als städtischer Sympathieträger auf
Werbeprospekten, aber auch im Stadtbild bei Festen
und auf Märkten kann man ihm heute mit etwas Glück
leibhaftig begegnen.
Pückler - Der Grüne Fürst
Hermann Fürst von Pückler- Muskau (1785-1871), ein
Abenteurer, Weltenbummler und Reiseschriftsteller,
wurde bekannt durch seine künstlerisch gestalteten
Gärten. Er liebte die Schönheit und den scharfen
Geist, die Frauen und das gute Essen, die
Freiheit, den Frühling, die fremden Länder.
Die Welt - ein einziger großer Garten - das war
sein Traum. Nach dem Tode seines Vaters (1811)
trat er als Standesherr von Muskau und Erbherr von
Branitz das goße Lausitzer Erbe an und erfüllte
sich einen lange gehegten Wunsch.
Zahlreiche Garten- und Parkanlagen hatte er auf
seinen ausgedehnten Reisen durch Italien,
Frankreich, England und Irland studiert. Die
Kenntnisse wendete er nun bei der Gestaltung des
Parks in Bad Muskau mit Erfolg an.
Nach dreißigjährigem Schaffen auf dem Besitztum in
Muskau zog sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau
mit seiner Gattin Lucie auf das väterliche Erbe
nach Branitz zurück.
61 jährig beschließt der Fürst, hier eine neue
Landschaft zu schaffen: Blumen, Sträucher und
Bäume anzupflanzen, künstliche Wasserläufe und
Seen anzulegen, Hügel aufzuwerfen.
Pückler gelang es, ausgehend von der vorhandenen
Landschaft, mit einfachen Mitteln, die die Natur
bietet, ein eigenständiges Kunstwerk zu schaffen.
Die Parkschöpfung auf seinem Branitzer
Familienbesitz wurde die reifste Leistung des
genialen Gartenbaukünstlers Pückler, der schon in
Muskau und Babelsberg, auf dem Ettersberg in
Weimar und sonst noch vielerorts seine Spuren
hinterlassen hatte.
Nirgendwo sonst auf der Welt kann man eine
Seepyramide sehen.
Die beiden Pyramiden im Park sind, ebenso wie die
orientalischen Räume im Schloss, Reminiszenzen an
Pücklers 6-jährige Reise durch den Orient. Die
Seepyramide ist die Grabstätte des Fürstenpaares.
Die Landpyramide krönt ein filigranes Gitter mit
der Inschrift: "Gräber sind die Bergspitzen einer
fernen neuen Welt".
Wenige Tage vor seinem Tod (04.02.1871) schrieb er
in seinem Tagebuch:
"Kunst ist das Höchste und das Edelste im Leben,
denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.
Nach Kräften habe ich dies mein langes Leben
hindurch im Reiche der Natur geübt."
Heute, nach rund 150 Jahren des Bestehens der
Parkanlage, zeigt sich der Branitzer Park in
seiner vollen Reife. Er ist ein Edelstein.
Cottbus - eine zweisprachige Stadt
Kommt ein Besucher in die Lausitz, wird er sich
über die zweisprachige Beschilderung wundern. Das
ist in Deutschland einmalig!
Im Süden Brandenburgs und im Osten Sachsens leben
seit fast anderthalb Jahrtausenden Angehörige
eines kleinen Volkes, die sich in ihrer slawischen
Muttersprache "Serby" bzw."Serbja" nennen, die von
den Deutschen jedoch als Sorben bzw. Wenden
bezeichnet werden.
Das Land Brandenburg garantiert den Sorben/Wenden
durch die Landesverfassung Schutz. Auch die Stadt
Cottbus wurde zum Förderer dieser einzigartigen
Kultur.
So hat seit 1990 der Niederlausitzer
Regionalverband der Domowina (Bund Lausitzer
Sorben e. V.) seinen Sitz im Wendischen Haus, in
dem das Sorbische Kultur- und Informationszentrum
der Niederlausitz eingerichtet wurde.
Sorben in der Lausitz
Ein Schild in der Spremberger Straße macht den
aufmerksamen Fußgänger auf den zweiten Blick
stutzig: "Wendisches Museum/Serbske Musej". Was
nun: Sorbisch oder Wendisch? Neugierig betreten
wir das Haus in der Mühlenstraße 12, um Antwort
auf unsere Frage zu suchen.
Erstaunliches erfahren wir hier im Herzen der
Stadt über das kleinste slawische Volk, dem es mit
"kultureller Energie" gelang, seine
Eigenständigkeit durch anderthalb Jahrtausende
trotz territorialer und demografischer Verluste,
trotz Diskriminierung und Assimilierung bis heute
zu behaupten. Während andere slawische Stämme, wie
z. B. die Obodriten, kämpferisch waren und
untergingen, konnten die "anpasserischen"
Lausitzer Sorben ihr Ethnikum erhalten. Eine
unwiederholte slawische Nation in deutschen
Grenzen.
Vom 6.10. Jahrhundert besiedelten die Slawen noch
vor den Deutschen ein Gebiet von 40000 qkm
zwischen Fläming und Erzgebirge, Saale und Neiße.
Sie waren vielbeschäftigte Landwirte, bauten
geschickt mehrere Getreidesorten in der Lausitz an
(Lusyca = Sumpfland) und waren erfolgreiche
konarjo (Pferdezüchter), wovon man sich noch heute
in der Gegend um Bautzen überzeugen kann. Also
keine zurückgebliebenen "wendschen Pauern", denen
von deutscher Seite oft Rückständigkeit
unterstellt wurde.
In einem anderen Raum sehen wir prächtige Gewänder
aus den vier sorbischen Trachtengebieten. Uns wird
hier anhand von schönen Details der Blick für
Zusammenhänge geschärft. Ein formvollendetes
Strumpfband, wir hätten es glatt für stilvollen
Modeschmuck gehalten, besticht unser Auge durch
akkurate Ausführung. Und diese Sorgfalt galt (und
gilt!) nicht nur für die Festtracht, sondern
genauso für die Kirchgangstracht und
Arbeitskleidung. Mit gestärkter Bluse und Schürze
zur Feldarbeit die deutschen Frauen waren
legerer gekleidet. Mit kritischen Blicken
begutachten auch heute noch die älteren wendischen
Frauen die mit Dutzenden von Nadeln peinlichst
genau gerichteten Trachten der jungen
Mädchen:"Entweder richtig oder gar nicht."
1956 gingen (nach Tschernig) noch 6000 Mädchen und
Frauen alltäglich in Tracht. 1985 waren es noch
1000, aber heute kaum 500. Hat das alles noch
Sinn, dieser Aufwand, diese Reinlichkeit und
Kostbarkeit angesichts der Minus-Zahlen? "1000
Jahre Germanisierung haben das sorbische Volk
nicht beseitigen können, warum soll es jetzt
soweit sein?"
Was hatte man nicht alles zu "überstehen"! Luther
wollte keine sorbische Bibel, weil er glaubte, daß
die wendische Sprache in 100 Jahren verschwunden
wäre. Nichtsdestotrotz war die erste Übersetzung
der Lutherbibel eine sorbische!
Die Gebote, Verbote und Bestimmungen gegen die
Sorben waren zahlreich. Handwerker in Cottbus
mußten ihre "ehrliche" (= deutsche) Geburt
nachweisen, bevor sie in die Zunft aufgenommen
wurden. Der ansonsten tolerante Fürst Pückler
sprach zwar von seinen "lieben Wenden", verbot
aber 1823 den muttersprachlichen Unterricht "bei
Vermeidung herrschaftlicher Ungnade". Die
Nationalsozialisten ließen wendische
Trachtengruppen zum Reichsparteitag auftreten,
gleichzeitig gab es Aussiedlungspläne,
Unterdrückung und Verhaftungen.
In der DDR rühmte man sich "sozialistischer
Nationalitätenpolitik", aber die Praxis sah
bisweilen ganz anders aus. Z. B. hatte die "7.
Durchführungsbestimmung" des
Volksbildungsministeriums für den
Sorbischunterricht eine drastische Senkung der
Schülerzahlen zur Folge. (1963: 11618 Schüler,
1964: 3759 Schüler) Die "Festivals der sorbischen
Kultur" in Bautzen brachten zwar staatliche
Fördermittel, gerieten jedoch zur peinlichen
Schau, wo die Sorben als Ostereier malende,
Dudelsack blasende und Tracht tragende Simpel der
Republik vorgeführt wurden.
Uns schwant, daß die Wenden wohl kein
"Museumsvölkchen" sind, wenn sie sich so lebendig
durch die Jahrhunderte behaupten konnten.
Allerdings stellt die Industrialisierung für die
noch etwa 80000 Sorben eine Bedrohung
sondergleichen dar. "Der Herrgott hat die Lausitz
erschaffen, aber der Teufel hat dort die Kohle
vergraben", heißt es in einem sorbischen
Studentenlied der 80er Jahre, das man zu singen
verbot. "Das Teuflische ist, daß die Lausitzer
Braunkohle von ihrer Qualität her zur
Energieherstellung sehr gut geeignet ist", sagt
der sorbische Schriftsteller Juri Koch. Bisher
kamen in der Lausitz 78 Dörfer unter die
Abraumbagger. Lebensraum, der unwiederbringlich
verloren ist. "Niemand kann uns sagen, was ein
Quadratmeter Heimat kostet." Die LAUBAG sorgt
anders, als in der DDR üblich für großzügige
Umsiedlung. "Kommt das Ende der Sorben in
Zuckerguß?" Brandenburg hat inzwischen das beste
Sorbengesetz, was es je gab. Ein Sorbenrat hat im
Landesparlament beratende Stimme. In Cottbus und
im Spree-Neiße-Kreis gibt es Sorbenbeauftragte.
Ministerpräsident Stolpe betonte zur Eröffnung des
Wendischen Museums (3.6.1994) die
regierungsamtliche Aufmerksamkeit für das
sorbische Volk. ("Jeder angestammte Brandenburger
hat eine wendische Urgroßmutter.")
Im Wendischen Haus in Cottbus wird geforscht.
Gegenwärtig entsteht das neue Niedersorbische
Wörterbuch. Eine Bibliothek mit über 2000 Titeln
steht zur Verfügung. In der "Lodka" (Truhe)
bekommt man Kulturinformationen, Bücher und
Souvenirs. Die Sorben sind auch im Rundfunksender
Antenne Brandenburg und im ORB-Fernsehen präsent.
Die Zeitung Nowy Casnik berichtet über das Leben
in den wendischen Dörfern der Niederlausitz. Das
Niedersorbische Gymnasium verzeichnet steigende
Nachfrage. Identifikation mit einem kleinen Volk,
das die Kultur in Deutschland mit
unverwechselbarer Farbe bereichert.
Beinahe hätten wir vor lauter Staunen unsere
Eingangsfrage vergessen, aber Werner Meschkank,
der Direktor des Wendischen Museums klärt uns auf.
Die Römer benutzten für fremde, auch slawische
Stämme die Sammelbezeichnung "Venedi", nach
Venedig. Dieser Name "blieb irgendwie an den
Lausitzer Sorben hängen". In der Zeit des
Nationalsozialismus galt "Wende" als Schimpfwort.
Die Wissenschaft benutzt vorwiegend den Begriff
"Sorben", wie sich die meisten Angehörigen dieser
nationalen Minderheit selbst nennen. Nach der
"Wende" sprach man wieder zunehmend von Wenden,
was nur indirekt zusammenhängt und nicht abwertend
gemeint ist. Der Doppelname dieses bemerkenswerten
Museums trägt dem Rechnung. Für uns hat sich die
etwas verwickelte Frage geklärt: Sorben = Wenden.
Lassen wir es dabei
bewenden!
Partnerstädte
|
Montreuil - Frankreich
seit 1959
|
|
Lipezk - Russland
1969
|
|
Grosseto
-
Italien
1963
|
|
|
Targowitsche - Bulgarien
1975
|
|
Zielona Gora
-
Polen
seit 1977
|
|
|
Saarbrücken - Deutschland
seit 1987
|
|
Kosice
-
Slowakei
1978
|
|
Gelsenkirchen - Deutschland
1996
|
|
|
|
Nuneaton & Bedworth -
Großbritannien
1999
|
|
|
|