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Cottbuser Innenstadt und Altstadtkern

Die Innenstadt von Cottbus wird heute durch zwei grundverschiedene städtebaulich-räumliche Ensembles geprägt: die historisch gewachsene und Anfang 1945 stark zerstörte Altstadt und die Erweiterung des Zentrums ab 1970.  

Einmaliges Charakteristikum der Innenstadt ist der weitgehend freigehaltene Grünring, der die alten Wall- und Befestigungsanlagen markiert und die Altstadt klar von den Stadterweiterungen absetzt.  

     

Von dieser mittelalterlichen Stadtbefestigung, die vermutlich Anfang des 15. Jahrhunderts angelegt wurde, sind heute noch Teile der 5-6 m hohen Stadtmauer mit Türmen und Wiekhäusern erhalten.

Das Wahrzeichen der Stadt der "Spremberger Turm" war einst Teil des südlichen Stadttores und der Münzturm diente vom 15. bis 17. Jahrhundert als Münzprägestätte. Zahlreiche weitere Turmbauten dokumentieren die Geschichte der Stadt.  

Der Altmarkt, jahrhundertelang wichtigste Handelsstätte der Stadt, bildet durch seine Geschlossenheit und relative Einheitlichkeit noch immer ein eindrucksvolles Ensemble. Stattliche Bürgerhäuser mit ihren barocken Fassaden und Gipfeln harmonieren gemeinsam mit schlichten Traufenhäusern.  

Auf dem Altmarkt wurde 1991 der Marktbrunnen aufgestellt, welcher Darstellungen aus der Cottbuser Stadtgeschichte zeigt.

Kirchen von Cottbus

Oberkirche   

Die Oberkirche St. Nikolai ist ein gotischer dreischiffiger Hallenbau mit Umgang. Die heutige Form stammt größtenteils aus dem 15. Jahrhundert. Nikolai war der Schutzheilige der Kaufleute und Seefahrer. Heute noch finden im Umkreis der Kirche, regelmäßig Märkte statt.  

1661 wurde der kunstvolle 11 m hohe Altar des Torgauer Bildhauers Andreas Schultze aufgestellt, der im 2. Weltkrieg ummauert wurde, um ihn zu schützen. Die Oberkirche, zeitweilig auch Deutsche Kirche genannt, ist nicht nur architektonisch bestimmend im Stadtbild, sondern ist auch immer mit den Höhepunkten im gesellschaftlichen Leben der Stadt verbunden, ob es sich dabei um Siegesgottesdienste handelte oder Friedensgebete, um Demonstrationen oder Festzüge, um Wahlkundgebungen oder Hilfsaktionen.  

Die Oberkirche ist kein Museum, obwohl man die Orgeln besichtigen kann; und keine Konzerthalle, obwohl man hier Konzerte erleben kann; kein Tourismusobjekt, obwohl man die Aussichtsplattform besteigen kann. Eine Begegnungsstätte von Menschen, ein Ort innerer Einkehr mitten im äußerlichen Treiben der Großstadt. Kantor Wilke drückt es so aus: "Die Kirche ist ein Ort der Stille, der Begegnung, der Kommunikation, der Fragen, der Widersprüche, der Toleranz, der Armen, der Kinder, der Suchenden, der Schwachen, der Traditionen, der Visionen, der Experimente, der vielfältigsten Sprachen und ein Ort der Verbindung Mensch ­ Gott ­ Mensch." 

Klosterkirche      

Nach dem Tod seines Vaters Fredehelm 1307 gründete Richard von Cottbus ein Franziskanerkloster, dessen Mittelpunkt die Klosterkirche darstellte. Zum Kloster gehörte reichlicher Grundbesitz mit den Dörfern Sandow, Brunschwig, Schmellwitz, Ostrow, halb Döbbrick u. a.  

Die Franziskaner, zu ihren Grundregeln zählt Arbeit zum Wohle der Menschen, kamen aus Südböhmen, wo sie Fischzucht kennengelernt hatten. Sie legten im 15. Jahrhundert Fischteiche bei Lakoma an und bauten die FOSSA (den Hammergraben), wofür sie 50 Jahre benötigten. Sie lernten die Sprache und Gebräuche der Wenden, die ihnen halfen. "Wir kamen uns nah beim Bau der Fossa und der Teiche. Ohne ihren Einsatz hätten wir es schwerlich geschafft. Wir lernten von ihnen und lehrten sie das Wort von oben, auch wie man Fische züchtet."  

Mit der Einführung der Reformation 1537 - Johannes Briesmann war 1522 mit seinem Versuch gescheitert - wurde die Kirche zur Pfarrkirche für die Sorben der Umgebung. Daher stammt auch ihr Beiname Wendische Kirche. Das Kloster wurde aufgelöst. Reste der alten Klosterbauten wurden Mitte des 19. Jh. abgerissen. Im Innern der Klosterkirche befindet sich das älteste Kunstdenkmal von Cottbus, die Grabplatte mit der Darstellung von Fredehelm und Adelheid. Auf ihren Gewändern und dem Schild erblicken wir den bekannten Wappen-Krebs gleich dreimal. Ungewöhnlich für die mittelalterliche Kunst ist die Geste des innigen Umarmens. Und noch etwas Außergewöhnliches fällt an diesem gotischen Backsteinbau auf: der schlichte Kirchturm befindet sich im Südosten, nicht - wie üblich - am westlichen Teil. Warum das so ist, scheint noch nicht aufgeklärt.  

In der Kultur von Cottbus ist die Klosterkirche als Ort gehaltvoller Musikpflege bekannt.

Schlosskirche      

Seit 1620 besteht in Cottbus eine deutsche reformierte Gemeinde, die zunächst im Schloß ihren Gottesdienst ausüben konnte. 1701 gründeten französische Glaubensflüchtlinge eine hugenottische Kolonie, die ihre eigene Gemeinde besaß. Diese bekam das "wüste" Gelände der 1600 abgebrannten Katharinenkirche für den Bau einer eigenen Kirche zugesprochen, der von 1707 bis 1714 erfolgte. Die neue Kirche wurde erst einmal nur von den Hugenotten genutzt. 1757 jedoch, nach dem Tode des letzten Geistlichen der "französischen Gemeinde", vereinigten sich beide reformierten Gemeinden. Ihr Gotteshaus wurde Schloßkirche genannt, die 1870 ihren neugotischen Turm erhielt.  

In den letzten Jahren der DDR wurde die Kirche zu einem Zentrum ökumenischer Zusammenarbeit von Protestanten, Katholiken und Methodisten. An der Ostwand der Schloßkirche kündet ein Nagelkreuz von der europaweit verbreiteten Bewegung um den Gedanken der Versöhnung. Bei den deutschen Luftangriffen vom 14. November 1940 war auch die Kathedrale St. Michael in Coventry zerstört worden. Aus drei Nägeln der verkohlten Trümmer wurde ein Kreuz auf einem Holzstück geformt, Symbol der Versöhnung und nicht der Rache. In Deutschland gibt es 19 Nagelkreuzgemeinden, zu denen die Schloßkirche seit 1984 gehört.

1990 erarbeiteten Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet in diesem Cottbuser ökumenischen Gemeindezentrum die Lebensregeln und die Satzung des Coventry-Vereins, um den sich die Nagelkreuzgemeinden in Deutschland zusammenschlossen.

Die Worte des ehemaligen Cottbuser Pfarrers Helmut Gröpler bedeuten ein Programm: "Die versöhnende Botschaft aus Coventry soll Zukunft haben." 

Der Cottbuser Postkutscher

Wer kennt ihn nicht, den bekannten Zungenbrecher "Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten."  

Obwohl es keinen verfügbaren Nachweis seiner historischen Existenz gibt, hat er doch ein gehöriges Quäntchen zur Bekanntheit der Stadt beigetragen.  

Seit der Zeit gedruckter Bildpostkarten wurde der Cottbuser Postkutscher ein beliebtes Motiv, welches mit dem Zungenbrecher so manchen ins Stolpern brachte.  

Als städtischer Sympathieträger auf Werbeprospekten, aber auch im Stadtbild bei Festen und auf Märkten kann man ihm heute mit etwas Glück leibhaftig begegnen.

Pückler - Der Grüne Fürst  

Hermann Fürst von Pückler- Muskau (1785-1871), ein Abenteurer, Weltenbummler und Reiseschriftsteller, wurde bekannt durch seine künstlerisch gestalteten Gärten. Er liebte die Schönheit und den scharfen Geist, die Frauen und das gute Essen, die Freiheit, den Frühling, die fremden Länder.  

Die Welt - ein einziger großer Garten - das war sein Traum. Nach dem Tode seines Vaters (1811) trat er als Standesherr von Muskau und Erbherr von Branitz das goße Lausitzer Erbe an und erfüllte sich einen lange gehegten Wunsch.  

Zahlreiche Garten- und Parkanlagen hatte er auf seinen ausgedehnten Reisen durch Italien, Frankreich, England und Irland studiert. Die Kenntnisse wendete er nun bei der Gestaltung des Parks in Bad Muskau mit Erfolg an.  

Nach dreißigjährigem Schaffen auf dem Besitztum in Muskau zog sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau mit seiner Gattin Lucie auf das väterliche Erbe nach Branitz zurück.  

61 jährig beschließt der Fürst, hier eine neue Landschaft zu schaffen: Blumen, Sträucher und Bäume anzupflanzen, künstliche Wasserläufe und Seen anzulegen, Hügel aufzuwerfen.  

Pückler gelang es, ausgehend von der vorhandenen Landschaft, mit einfachen Mitteln, die die Natur bietet, ein eigenständiges Kunstwerk zu schaffen. Die Parkschöpfung auf seinem Branitzer Familienbesitz wurde die reifste Leistung des genialen Gartenbaukünstlers Pückler, der schon in Muskau und Babelsberg, auf dem Ettersberg in Weimar und sonst noch vielerorts seine Spuren hinterlassen hatte.  

Nirgendwo sonst auf der Welt kann man eine Seepyramide sehen.  

Die beiden Pyramiden im Park sind, ebenso wie die orientalischen Räume im Schloss, Reminiszenzen an Pücklers 6-jährige Reise durch den Orient. Die Seepyramide ist die Grabstätte des Fürstenpaares.  

Die Landpyramide krönt ein filigranes Gitter mit der Inschrift: "Gräber sind die Bergspitzen einer fernen neuen Welt".  

Wenige Tage vor seinem Tod (04.02.1871) schrieb er in seinem Tagebuch:

"Kunst ist das Höchste und das Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit. Nach Kräften habe ich dies mein langes Leben hindurch im Reiche der Natur geübt."  

Heute, nach rund 150 Jahren des Bestehens der Parkanlage, zeigt sich der Branitzer Park in seiner vollen Reife. Er ist ein Edelstein.

Cottbus - eine zweisprachige Stadt

Kommt ein Besucher in die Lausitz, wird er sich über die zweisprachige Beschilderung wundern. Das ist in Deutschland einmalig!  

Im Süden Brandenburgs und im Osten Sachsens leben seit fast anderthalb Jahrtausenden Angehörige eines kleinen Volkes, die sich in ihrer slawischen Muttersprache "Serby" bzw."Serbja" nennen, die von den Deutschen jedoch als Sorben bzw. Wenden bezeichnet werden.  

Das Land Brandenburg garantiert den Sorben/Wenden durch die Landesverfassung Schutz. Auch die Stadt Cottbus wurde zum Förderer dieser einzigartigen Kultur.  

So hat seit 1990 der Niederlausitzer Regionalverband der Domowina (Bund Lausitzer Sorben e. V.) seinen Sitz im Wendischen Haus, in dem das Sorbische Kultur- und Informationszentrum der Niederlausitz eingerichtet wurde.

Sorben in der Lausitz  

Ein Schild in der Spremberger Straße macht den aufmerksamen Fußgänger auf den zweiten Blick stutzig: "Wendisches Museum/Serbske Musej". Was nun: Sorbisch oder Wendisch? Neugierig betreten wir das Haus in der Mühlenstraße 12, um Antwort auf unsere Frage zu suchen.  

Erstaunliches erfahren wir hier im Herzen der Stadt über das kleinste slawische Volk, dem es mit "kultureller Energie" gelang, seine Eigenständigkeit durch anderthalb Jahrtausende trotz territorialer und demografischer Verluste, trotz Diskriminierung und Assimilierung bis heute zu behaupten. Während andere slawische Stämme, wie z. B. die Obodriten, kämpferisch waren und untergingen, konnten die "anpasserischen" Lausitzer Sorben ihr Ethnikum erhalten. Eine unwiederholte slawische Nation in deutschen Grenzen.  

Vom 6.­10. Jahrhundert besiedelten die Slawen noch vor den Deutschen ein Gebiet von 40000 qkm zwischen Fläming und Erzgebirge, Saale und Neiße. Sie waren vielbeschäftigte Landwirte, bauten geschickt mehrere Getreidesorten in der Lausitz an (Lusyca = Sumpfland) und waren erfolgreiche konarjo (Pferdezüchter), wovon man sich noch heute in der Gegend um Bautzen überzeugen kann. Also keine zurückgebliebenen "wendschen Pauern", denen von deutscher Seite oft Rückständigkeit unterstellt wurde.  

In einem anderen Raum sehen wir prächtige Gewänder aus den vier sorbischen Trachtengebieten. Uns wird hier anhand von schönen Details der Blick für Zusammenhänge geschärft. Ein formvollendetes Strumpfband, wir hätten es glatt für stilvollen Modeschmuck gehalten, besticht unser Auge durch akkurate Ausführung. Und diese Sorgfalt galt (und gilt!) nicht nur für die Festtracht, sondern genauso für die Kirchgangstracht und Arbeitskleidung. Mit gestärkter Bluse und Schürze zur Feldarbeit ­ die deutschen Frauen waren legerer gekleidet. Mit kritischen Blicken begutachten auch heute noch die älteren wendischen Frauen die mit Dutzenden von Nadeln peinlichst genau gerichteten Trachten der jungen Mädchen:"Entweder richtig oder gar nicht."  

1956 gingen (nach Tschernig) noch 6000 Mädchen und Frauen alltäglich in Tracht. 1985 waren es noch 1000, aber heute kaum 500. Hat das alles noch Sinn, dieser Aufwand, diese Reinlichkeit und Kostbarkeit angesichts der Minus-Zahlen? "1000 Jahre Germanisierung haben das sorbische Volk nicht beseitigen können, warum soll es jetzt soweit sein?"  

Was hatte man nicht alles zu "überstehen"! Luther wollte keine sorbische Bibel, weil er glaubte, daß die wendische Sprache in 100 Jahren verschwunden wäre. Nichtsdestotrotz war die erste Übersetzung der Lutherbibel eine sorbische!  

Die Gebote, Verbote und Bestimmungen gegen die Sorben waren zahlreich. Handwerker in Cottbus mußten ihre "ehrliche" (= deutsche) Geburt nachweisen, bevor sie in die Zunft aufgenommen wurden. Der ansonsten tolerante Fürst Pückler sprach zwar von seinen "lieben Wenden", verbot aber 1823 den muttersprachlichen Unterricht "bei Vermeidung herrschaftlicher Ungnade". Die Nationalsozialisten ließen wendische Trachtengruppen zum Reichsparteitag auftreten, gleichzeitig gab es Aussiedlungspläne, Unterdrückung und Verhaftungen.

In der DDR rühmte man sich "sozialistischer Nationalitätenpolitik", aber die Praxis sah bisweilen ganz anders aus. Z. B. hatte die "7. Durchführungsbestimmung" des Volksbildungsministeriums für den Sorbischunterricht eine drastische Senkung der Schülerzahlen zur Folge. (1963: 11618 Schüler, 1964: 3759 Schüler) Die "Festivals der sorbischen Kultur" in Bautzen brachten zwar staatliche Fördermittel, gerieten jedoch zur peinlichen Schau, wo die Sorben als Ostereier malende, Dudelsack blasende und Tracht tragende Simpel der Republik vorgeführt wurden.  

Uns schwant, daß die Wenden wohl kein "Museumsvölkchen" sind, wenn sie sich so lebendig durch die Jahrhunderte behaupten konnten. Allerdings stellt die Industrialisierung für die noch etwa 80000 Sorben eine Bedrohung sondergleichen dar. "Der Herrgott hat die Lausitz erschaffen, aber der Teufel hat dort die Kohle vergraben", heißt es in einem sorbischen Studentenlied der 80er Jahre, das man zu singen verbot. "Das Teuflische ist, daß die Lausitzer Braunkohle von ihrer Qualität her zur Energieherstellung sehr gut geeignet ist", sagt der sorbische Schriftsteller Juri Koch. Bisher kamen in der Lausitz 78 Dörfer unter die Abraumbagger. Lebensraum, der unwiederbringlich verloren ist. "Niemand kann uns sagen, was ein Quadratmeter Heimat kostet." Die LAUBAG sorgt ­ anders, als in der DDR üblich ­ für großzügige Umsiedlung. "Kommt das Ende der Sorben in Zuckerguß?" Brandenburg hat inzwischen das beste Sorbengesetz, was es je gab. Ein Sorbenrat hat im Landesparlament beratende Stimme. In Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis gibt es Sorbenbeauftragte. Ministerpräsident Stolpe betonte zur Eröffnung des Wendischen Museums (3.6.1994) die regierungsamtliche Aufmerksamkeit für das sorbische Volk. ("Jeder angestammte Brandenburger hat eine wendische Urgroßmutter.")  

Im Wendischen Haus in Cottbus wird geforscht. Gegenwärtig entsteht das neue Niedersorbische Wörterbuch. Eine Bibliothek mit über 2000 Titeln steht zur Verfügung. In der "Lodka" (Truhe) bekommt man Kulturinformationen, Bücher und Souvenirs. Die Sorben sind auch im Rundfunksender Antenne Brandenburg und im ORB-Fernsehen präsent. Die Zeitung Nowy Casnik berichtet über das Leben in den wendischen Dörfern der Niederlausitz. Das Niedersorbische Gymnasium verzeichnet steigende Nachfrage. Identifikation mit einem kleinen Volk, das die Kultur in Deutschland mit unverwechselbarer Farbe bereichert.  

Beinahe hätten wir vor lauter Staunen unsere Eingangsfrage vergessen, aber Werner Meschkank, der Direktor des Wendischen Museums klärt uns auf. Die Römer benutzten für fremde, auch slawische Stämme die Sammelbezeichnung "Venedi", nach Venedig. Dieser Name "blieb irgendwie an den Lausitzer Sorben hängen". In der Zeit des Nationalsozialismus galt "Wende" als Schimpfwort. Die Wissenschaft benutzt vorwiegend den Begriff "Sorben", wie sich die meisten Angehörigen dieser nationalen Minderheit selbst nennen. Nach der "Wende" sprach man wieder zunehmend von Wenden, was nur indirekt zusammenhängt und nicht abwertend gemeint ist. Der Doppelname dieses bemerkenswerten Museums trägt dem Rechnung. Für uns hat sich die etwas verwickelte Frage geklärt: Sorben = Wenden. Lassen wir es dabei bewenden! 

Partnerstädte

Montreuil - Frankreich

seit 1959

 

Lipezk - Russland

1969

 

Grosseto  - Italien

1963

 

Targowitsche - Bulgarien

1975

 

Zielona Gora  - Polen

seit 1977

 

Saarbrücken - Deutschland

seit 1987

 

Kosice  - Slowakei

1978

 

Gelsenkirchen - Deutschland

1996

 

 

Nuneaton & Bedworth - Großbritannien

1999

 

 

 


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